Für den Erhalt siebenbürgisch-sächsischer Kultur 

Grundsteinlegung für den neuen evangelischen, deutschen Kindergarten in Bukarest v.l.n.r. Kurator Gerhard von Hannenheim; Pfarrer Emil Olteanu; Presbyter Dr. Helmut Köber; Bauleiter der kirchengemeinde Ing. Irian Ciurea. Aktuelles

Grundsteinlegung für den neuen evangelischen, deutschen Kindergarten in Bukarest

9.11.2006
Sie war eine der ersten, die die Bedeutung des großartigen Projekts der Evangelischen Kirchengemeinde in Bukarest erkannte, und €80.000 zusagte. Die Siebenbürgisch Sächsische Stiftung in München, die gewöhnlich ja nur Projekte in Siebenbürgen unterstützt, machte diesmal eine Ausnahme. Die Perspektive, dass in Bukarest, im absoluten Zentrum der Stadt, einen Steinwurf weit vom berühmten Cismigiu-Park entfernt, ein deutscher, evangelischer Kindergarten entstehen soll, war einfach zu faszinierend. Wer hätte das vor 17 Jahren auch nur gewagt zu erahnen. Nun wird es in rund zwei Jahren einen solchen Kindergarten geben mit rund 70 Plätzen, mit bis zu 14 Erzieherinnen, Mittagstisch, Schlafräumen und ärztlicher Betreuung.

Die Evangelische Kirche Bukarest opferte für dieses Projekt ein altes Mietshaus, das aus einer Erbschaft stammte und schon über 100 Jahre alt war und, da baufällig, demnächst sowie abgerissen worden wäre. Es dürfte der erste konfessionelle Kindergarten sein, der in Rumänien nach der Wende errichtet würde.

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