Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung
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Sanierung der Kirchenburg Bulkesch und Planung eines Museums im ehemaligen Pfarrhaus


Die Renovierungsarbeiten an der Kirchenburg Bulkesch schreiten voran. 2006 wurde die Ringmauer im südöstlichen Bereich zwischen der Bastei im Schulhof bis hin zum Pfarrgarten renoviert und verputzt. Die Fundamente an den Stützpfeilern wurden konsolidiert und die Verbindung zu der Ringmauer aufgefüllt. Die Höhe der Ringmauer wurde ausgeglichen und mit einem mit Dachziegeln abgedeckten Betongürtel verstärkt.
Folgende Fotodokumentation dokumentiert die Renovierungsarbeiten in Bulkesch. Ein Bericht dazu liegt als PDF-Datei vor.

Ab 2007 sind weitere Renovierungsabschnitte geplant. Abschnitt 1 betrifft dabei den Wehrturm, die Ringmauer bis zur Burghüterwohnung und die Burghüterwohnung.

Es ist geplant im Anschluß an die Sanierung der Burg , im ehemaligen Pfarrhaus ein Museum einzurichten. Darin wird u.a. dieser so genannte „Allodialschrank“ mit den Namen der Geschworenen und königlichen Dorfältesten zu sehen sein. Er stammt aus dem 19.Jahrhundert und ist sehr gut erhalten.

Ebenfalls ausgestellt soll auch dieses beschriftete Holzzierbrett werden, das einst das Aufgebotszeichen der Schwestern-und Bruderschaft von Bulkesch gewesen ist.

Die Sanierung der Kirchenburg Bulkesch ist überhaupt erst möglich geworden durch eine großzügige Spende von Frau Dr. Gabriele Oehmisch aus Rottach-Egern. Sie und ihr verstorbener Mann waren gute Freunde des Stiftungsgründers Ernst Habermann und dessen Ehefrau Nora, geb. Acker. Frau Dr. Gabrielle Oehmisch ist auch heute noch dem Hause Habermann eng verbunden und stellte mit einer Spende von EUR 50.000 für Projekte in Siebenbürgen, diese alte Freundschaft erneut unter Beweis.